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Kfz-Schutzbrief: Wichtiger Helfer bei Pannen und Unfällen

Personen, die häufiger auf der Autobahn unterwegs sind, kennen den Anblick: Ab und an steht ein Fahrzeug auf dem Standstreifen, weil der Wagen defekt ist. Glücklich schätzen sich betroffene Autofahrer dann, wenn sie mit ihrer Kfz-Versicherung einen Kfz-Schutzbrief vereinbart haben. Denn dieser bietet umfassende Leistungen bei Pannen sowie Unfällen und kostet im Schnitt weniger als 20 Euro im Jahr.

Was ist ein Kfz-Schutzbrief?

Ein Blick auf die aktuelle Pannenstatistik des ADAC reicht, um festzustellen, dass so einige Dinge am Fahrzeug früher oder später den Geist aufgeben. So ist die Batterie in 39 Prozent der Fälle der häufigste Grund für eine Panne. Aber auch Probleme mit der Lenkung, den Bremsen, der Zündung oder dem Anlasser sorgen regelmäßig dafür, dass sich das Auto keinen Zentimeter mehr bewegen will.

Unabhängig davon, ob

  • der Wagen noch vor der Haustür steht
  • Fahrer unterwegs zur Arbeit liegen bleiben
  • das Auto auf dem Weg in den Urlaub oder zum nächsten Geschäftstermin nicht weiterrollen will
  • es einen Verkehrsunfall gibt
  • das Fahrzeug Gegenstand eines Diebstahls wird

sind Fahrer und Insassen auf schnelle Hilfe angewiesen. Genau hier greift der Kfz-Schutzbrief. Er bietet Versicherten nicht nur einen Pannendienst, der sich um das – sofern notwendig – Abschleppen kümmert. Zudem sind über ihn weitere Kosten abgedeckt, die im Zuge einer Panne oder eines Unfalles entstehen. Dazu zählen die Fahrtkosten zum Ziel der Fahrt, Gebühren für einen Mietwagen und Ausgaben für Übernachtungen.

Der Kfz-Schutzbrief wird in der Regel zusammen mit der Kfz-Haftpflichtversicherung oder der Teil– beziehungsweise Vollkaskoversicherung vereinbart. Je nach Versicherer werden Kunden verschiedene Leistungen zu unterschiedlichen Preisen geboten.

Oftmals zahlt sich der Kfz-Schutzbrief schon beim ersten Abschleppen aus. Denn je nach Fahrzeug und Zeitaufwand kann dies bis zu 300 Euro kosten, erklärt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung. Für einen Kfz-Schutzbrief verlangen die Versicherer im Schnitt weniger als 20 Euro pro Jahr.

Welche Leistungen bietet ein Kfz-Schutzbrief?

Die Leistungen, die Autofahrer mit ihrem Kfz-Schutzbrief vereinbaren, sind vielfältig. In der Regel zählen dazu:

  • Pannenhilfe (Reparatur vor Ort samt Kostenübernahme bis zum vertraglich festgelegten Wert)
  • Abschleppen
  • Bergen

Um weitere Leistungen des Kfz-Schutzbriefes zu nutzen, legen die Versicherer häufig als Voraussetzung fest, dass das Fahrzeug mindestens 50 Kilometer entfernt vom Wohnort liegengeblieben, gestohlen oder verunfallt sein muss. Dann werden im Allgemeinen folgende Kosten übernommen:

  • Heim- beziehungsweise Weiterreise (mit Mietwagen, Taxi, Bahn oder Flugzeug)
  • Unterkunft (Organisation und Kostenübernahme)
  • Ersatzteilversand sowie Fahrzeugrücktransport bei einer Panne im Ausland
  • Krankenrücktransport bei Erkrankung auf der Autoreise

Je nach Versicherungsgesellschaft erhalten Kunden unterschiedlich viel Geld ausgezahlt, beispielsweise für die tägliche Nutzung eines Mietwagens. Zudem ist die Dauer der Zahlungen begrenzt. Oftmals werden etwa nur maximal drei Übernachtungen erstattet.

Die Leistungen des Kfz-Schutzbriefes gelten meist für alle Insassen des Wagens und sind an das versicherte Fahrzeug gebunden. Bei einem Automobilclub ist der Service dagegen in vielen Fällen personengebunden. Beide – Automobilclub und Kfz-Schutzbrief – bieten zwar ähnliche Leistungen. Allerdings wird Club-Mitgliedern häufig mehr versprochen, etwa Rabatte bei der Autovermietung oder gratis Straßenkarten. Dieser Service hat allerdings seinen Preis. So ist ein Kfz-Schutzbrief im Vergleich häufig günstiger. Interessierte sollten daher abwägen, welche Leistungen sie wirklich benötigen und entsprechend die Preise der Anbieter vergleichen.

Wann ist ein Kfz-Schutzbrief sinnvoll?

Besteht schon eine Mitgliedschaft bei einem Automobilclub, ist ein Kfz-Schutzbrief aufgrund der ähnlichen Leistungen nicht sinnvoll. Aus Preissicht ist es jedoch eine Überlegung wert, die Mitgliedschaft zu kündigen und sich für den Kfz-Schutzbrief der aktuellen Autoversicherung zu entscheiden.

Generell empfiehlt sich die Pannenhilfe für jeden Autofahrertyp – egal ob Vielfahrer oder Personen, die nur kurze Strecken mit ihrem Wagen zurücklegen. Ein Defekt am Auto kann schließlich jederzeit vorkommen. Dann ist es gut, sich auf die Leistungen des Kfz-Schutzbriefes verlassen zu können.

Lediglich Neuwagenbesitzer sollten prüfen, ob sie den Schutz wirklich brauchen. Denn bei ihnen greift möglicherweise noch die Mobilitätsgarantie, sodass Autobesitzer bei einer Panne ebenfalls Hilfe erhalten. Je nach Vertrag umfasst die Garantie allerdings keine Reparaturkosten und keine Leistungen bei einem Unfall.