Sicher fahren mit der richtigen Profiltiefe
Die richtige Bereifung ist ein wichtiges Sicherheitskriterium für jeden Autofahrer. Gerade im Winter, wenn Nässe, Eis und Schneematsch die Straßen beherrschen, sollten Sie in gute Winterreifen investieren. Diese sind speziell für solche Wetterverhältnisse konzipiert: Eine besondere Gummimischung sorgt für mehr Widerstandsfähigkeit und Griffigkeit, zusätzliche Lamellen im Reifenprofil verbessern die Bodenhaftung genauso wie ein tieferes Profil.
Erkennen können Sie einen klassischen Winterreifen an der M+S Kennzeichnung, welche als offizielles Symbol für Reifen mit Wintereigenschaften gilt. Somit sind auch Ganzjahresreifen und Allwetterreifen mit einem „M+S“ gekennzeichnet. Spezifische Winterreifen tragen oft zusätzlich ein Schneeflocken Symbol, welches ein Indikator dafür ist, dass der Reifen auf seine Wintertauglichkeit geprüft wurde.
Ihr Fahrverhalten sollten sie selbst mit guten Winterreifen den Wetterverhältnissen anpassen und Tempolimits nicht überschreiten. Die meisten Reifen sind nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 190 bis 210 km/h zugelassen, mit Hochgeschwindigkeitsreifen dürfen Sie nicht schneller als 270 km/h fahren.
Auch mit anderen gesetzlichen Vorschriften sollten Sie sich auskennen. Sie haben Recht, wenn Sie denken, dass in Deutschland keine Winterreifenpflicht besteht. Allerdings gibt es seit Mai 2006 eine Pflicht zur geeigneten Bereifung. Verursachen Sie im Winter einen Unfall - zum Beispiel beim Bremsen mit Sommerreifen - können Sie davon ausgehen, dass Ihre Versicherung nicht zahlt, zumal Sie grob fahrlässig gehandelt haben. Das bloße Fahren mit Sommerreifen kann Sie 20 Euro Bußgeld kosten, wenn Sie erwischt werden, bei einer Verkehrsbehinderung müssen Sie mit einer Strafe von 40 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei rechnen.
