Was beim Reifenwechsel zu beachten ist
Jeder Autofahrer kennt das leidige Spiel: Zweimal im Jahr müssen die Reifen für die neue Jahreszeit gewechselt werden. Dazu kommen regelmäßige Reifenwechsel bei Verschleiß. Auch wenn viele Fahrer ihre Reifen selbst tauschen, ist eine fachmännische Montage empfehlenswert. Denn beim Reifenwechsel gibt es einiges zu beachten.
Grundsätzlich gilt, dass keine unterschiedlichen Reifentypen montiert werden sollten, ansonsten können die Fahreigenschaften darunter leiden. Die Bestückung eines Autos mit verschiedenartigen Reifen, eine so genannte Mischbereifung, ist sogar verboten. Am besten sollten alle vier Räder dem gleichen Typ zugeordnet werden können, mindestens aber die beiden Reifen einer Achse gleich sein. Auch das Reserverad sollte nicht vom Reifentyp der anderen Räder abweichen. Besitzen Sie zwei Paare von qualitativ unterschiedlichen Reifen, müssen Sie die besseren zwei an der hinteren Achse anbringen, um für eine gute Bodenhaftung zu sorgen.
Nehmen Sie die Montage selbst vor, müssen Sie gründlich vorgehen und verschiedene Dinge berücksichtigen: Zum einen gilt es vor jedem Reifenwechsel noch einmal alle Räder unter die Lupe zu nehmen. Gibt es Beschädigungen? Sind die Reifen sauber? Unbedingt entfernen sollten Sie Rost oder Aufkleber, die Gummiventile müssen Sie erneuern. Die Wulste versorgen Sie mit einer speziellen Montagepaste. Pumpen sie den Reifen auf etwa 3,5 bar auf, um einen optimalen, zentrierten Sitz des Reifens zu ermitteln. Im Anschluss sollten Sie den Luftdruck auf einen normalen Wert korrigieren und den Ventileinsatz anschrauben. Die Kappen müssen vollständig auf allen Ventilen angebracht werden.
