Die Haltbarkeit eines Reifen ist begrenzt
Sonne, Ozon, Feuchtigkeit, Wärme und Kälte sind die natürlichen Feinde eines jeden Autoreifens. Sie beschleunigen den Alterungsprozess des Gummis und sorgen mit der Zeit für eine schlechtere Bodenhaftung und Elastizität. Mit solch veränderten Fahreigenschaften kann ein älterer Reifen nicht mehr als sicher eingestuft werden. Kontrollieren Sie Ihre Räder daher regelmäßig und tauschen Sie sie in regelmäßigen Abständen aus. Maximal 10 Jahre beträgt die Lebensdauer eines Autoreifens. Länger sollten Sie keinen Reifen fahren, auch wenn Sie kein Vielfahrer sind. Denn auch im unbenutzten Zustand altern Autoreifen.
Zwar ist die Gummimischung eines Reifens so konzipiert, dass der Prozess des Alterns verlangsamt wird, aufgehalten werden kann er jedoch nicht. Dass ein Reifen zu alt ist, können Sie zum Beispiel an Rissen im Gummi sowie an porösen Stellen erkennen. Nach längerer, schneller Fahrt können Sie auch einen Temperaturtest durchführen. Ein normaler Autoreifen weist nach einer Autobahnfahrt immer noch mittlere Temperaturen auf, während ein alter, beschädigter Reifen schneller überhitzt. Auch eine hohe Sonneneinstrahlung kann zu einer Erwärmung des Reifens führen. In warmen Ländern müssen Sie deshalb darauf achten, ihre Reifen bei längeren Standzeiten abzudecken. Ihr Reserverad sollten Sie (auch wenn es nicht genutzt wurde) bestenfalls nach 6 Jahren austauschen.
Das Reifenalter können Sie im Übrigen anhand der DOT- Nummer auf der Seitenwand ablesen. Die Nummer ist vierstellig und gibt das Produktionsdatum/-jahr an: Die ersten beiden Zahlen (z.B.01) kennzeichnen die Kalenderwoche des Herstellungsjahres, die beiden zweiten Ziffern stehen für das Jahr selbst (z.B. 09).
